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Im BusyMom-Interview mit Sandra Brestrich sprechen wir über die erlebten Herausforderungen seit Beginn der Corona-Pandemie. Sandra berichtet uns im Interview, wie sie den Lockdown beruflich und privat erlebt hat, was dies für ihr Business als Texterin und Textmentorin kurzfristig und im Laufe der letzten Monate bedeutet hat und welche Veränderungen sie bisher in ihrem Familienleben erlebt hat. Natürlich verrät sie uns auch ihre Ressourcen.

Ich freue mich sehr über dieses interessante und persönliche Interview mit Sandra Brestrich.

In dieser Interview-Reihe auf BusyMom geht es um die Krisenbewältigung von Unternehmerinnen und Müttern in Zeiten von Corona. Ich habe nach den erlebten Herausforderungen und Chancen, den Veränderungen in der Familie und im Business wie auch den erfahrenen Ressourcen gefragt. Spannende und bunte Beiträge sind dabei mit meinen faszinierenden Interview-Partnerinnen entstanden.

Heute stellt sich Sandra Brestrich vor:

Kurze Vorstellung zu Dir, Deiner Familiensituation und Deinem Business

Mein Name ist Sandra Brestrich, ich lebe mit meinem Mann und unseren beiden Söhnen in Kelkheim und fahre beruflich zweigleisig. Zum einen bin ich in einer Agentur in Teilzeit angestellt, zum anderen arbeite ich selbstständig als Texterin und Textmentorin.

Ich unterstütze Gründer:innen und Einzelunternehmer:innen dabei, die richtigen Worte für ihr Business zu finden. Ich texte komplette Webseiten, Newsletter, Blogartikel oder – je nach Bedarf – weitere Textwerke, die für meine Kund:innen eine Herausforderung darstellen.

Wie hast Du bisher die Corona-Pandemie, den Lockdown und den Sommer 2020 erlebt?

In einem Wort: Anstrengend! Aber ich glaube, da geht es mir wie vielen Millionen anderen berufstätigen Müttern, die ab Mitte März plötzlich auch Lehrerinnen für ihre Kinder wurden.

Welche Auswirkungen hatte die Corona-Pandemie bisher auf Dein Business?

Im März kam mit dem Lockdown auch eine Stornierungswelle. Bereits erteilte Aufträge wurden von meinen Kunden zurückgezogen, weil sie – wie wir alle – nicht wussten, wie es weitergeht. Ich hatte dafür volles Verständnis. Die große Verunsicherung lähmte zeitweise die Gesellschaft und die Wirtschaft. Dennoch habe ich persönlich nie einen Gedanken ans Aufgeben verschwendet. Ich habe mit meinen Angeboten etwas herum probiert, Workshops und Coachings online angeboten und auf diesem Weg neue Kunden gewonnen. Als der harte Lockdown im Mai vorbei war, flatterten neue Aufträge auf meinen Schreibtisch. Und seitdem kann ich mich über zu wenig Arbeit wahrlich nicht beklagen.

Wie bist Du mit den Herausforderungen (beruflich und privat) umgegangen?

Beruflich habe ich einfach immer weitergemacht. Ich wusste, dass ich während des Lockdowns keine mega großen Aufträge an Land ziehen werde, aber ich wollte für meine bestehenden und potenziellen Kunden sichtbar bleiben. Deshalb habe ich meine Angebote an die neuen Gegebenheiten angepasst, meine Social-Media-Kanäle weiterhin gepflegt, meinen Newsletter weiterhin verschickt, an Netzwerktreffen weiterhin teilgenommen, die online stattfanden.

Privat musste ich mich und mein Familienleben neu strukturieren. Wenn plötzlich 4 Personen nonstop aufeinander hocken, braucht der Tag eine gut funktionierende Struktur. Zumindest bei mir, denn ich bin ein gut organisierter Mensch und kann mit Chaos schlecht umgehen. Das ist rückblickend super gelungen, auch wenn es besonders im März und April brutal anstrengend war.

Welche unternehmerischen Veränderungen hast Du aufgrund dessen getroffen?

Seit dem Lockdown biete ich keine Offline-Workshops mehr an. Das ist ein Format, das mir wirklich sehr fehlt. Denn ich liebe es, direkt mit Menschen zu arbeiten. Zu spüren, dass sie verstanden haben, was ich ihnen vermittle. Fragen zu beantworten. An Formulierungen zu feilen und direktes Feedback geben zu können. Das ist offline anders als online.

Stattdessen biete ich mehr 1:1 Coachings an. Das gefällt mir und den Kunden auch sehr gut, denn es ist ein intensives Arbeiten. Dennoch vermisse ich die Gruppendynamik, die in Workshops entsteht, und die alle Teilnehmer vorwärtsbringt.

Aber vielleicht ist es 2021 wieder möglich, offline Workshops durchzuführen? Wir werden sehen!

Welche Unterstützung hast Du gefunden (Familie, Freunde, andere UnternehmerInnen, Netzwerk, Mentor, Coach …)?

Das war schwierig. Die Großeltern konnten nicht unterstützen, denn sie wohnen 500km entfernt.

Freunde haben wir während des Lockdowns nur virtuell getroffen oder telefoniert. Doch zu hören, welche ähnlichen oder andersartigen Herausforderungen sie hatten, hat beim Einordnen der eigenen Probleme geholfen.

Die Netzwerktreffen, die online stattfanden, haben mir im Business sehr geholfen. Zu erleben, dass man nicht allein ist, hat Mut gemacht. Und mein Eindruck war, dass in den Treffen vorrangig die Unternehmer:innen unterwegs waren, die an Aufgeben keinen Gedanken verschwenden. Also ein ähnliches Mindset haben wie ich.

Welche eigenen Ressourcen hast Du für Dich oder Ihr für Euch als Familie entdeckt?

Spazierengehen. Ich bin schon immer ein Spaziergänger, Wanderer und Draußen-Mensch. Die regelmäßige Bewegung in der Natur hilft mir beim Abschalten, Gedanken sortieren und Energie tanken.

Während Corona habe ich die restlichen Familienmitglieder überzeugen können, jeden Nachmittag gemeinsam eine große Runde zu laufen. Das war schön und hat uns allen gutgetan.

Außerdem hatten wir gezwungenermaßen mehr Zeit für gemeinsame Mahlzeiten und damit Tischgespräche. Vor Corona ist morgens jeder aus dem Haus gestürzt und seinem Alltag hinterher gehetzt. Der Lockdown hat alles ein bisschen entschleunigt. Keine

Nachmittagstermine durch Sporttrainings oder Kindergeburtstage. Keine Abendtermine, wie Kino oder Restaurantbesuche. Das Wegfallen dieser „Ablenkungen“ fand ich auch ein bissel nett. 😊

Was hast Du bisher aus der Pandemie gelernt? Was nimmst Du in Puncto Krisenbewältigung mit für die Zukunft als Mutter und als Unternehmerin?

Flexibel bleiben – im Kopf und im Leben!

 

Sandra Brestrich findest Du hier auf folgenden Kanälen:

 

Ihre Website: Sandra Brestrich

Ihr Instagram-Account: Sandra Brestrich

Ihr Facebook-Account: Sandra Brestrich

 

 

 

Auf Instagram findet am Samstag, 14.11.20, um 11.00 Uhr ein Live-Interview mit Sandra Brestrich und mir statt. Ich freue mich, wenn Du mit dabei bist, hier kannst Du Dich direkt in mein Live auf Instagram bei sabinemachowski.busymom einschalten!

Hier über den Link gelangst Du direkt zum Interview mit Sandra auf Instagram (BusyMom).

 

Liebe Sandra,

schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast und lieben Dank für dieses persönliche Interview!

 

P.S.: Hast Du Fragen an Sandra oder mich zu dem schriftlichen oder persönlichen Interview? Gerne in den Kommentaren oder via E-Mail schreiben!

P.P.S.: Trag Dich doch am besten direkt für meinen Newsletter ein, dann erhältst Du jede Woche einen kurzen Reminder mit dem bevorstehenden Live-Interview und dem Termin sowie eine kurze Zusammenfassung zum vergangenen Interview.