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Im BusyMom-Interview mit Johanna Disselhoff geht es um ihre erlebten Herausforderungen und Chancen seit Beginn der Corona-Pandemie. Johanna berichtet uns im Interview, wie sie als Psychologin und Hypnosetherapeutin und Mutter von einem Kleinkind den Lockdown beruflich und privat erlebt hat. So erfahren wir, wie sie ihre Einzelarbeit mit Klienten durch Online-Programme erweitert hat. Aber auch, wie das Arbeiten mit einem Kleinkind überhaupt möglich war in Lockdown-Zeiten. Natürlich geht es auch um ihre eigenen Ressourcen – wie Selbsthypnose und positive Psychologie.

Ich freue mich sehr über dieses spannende und persönliche Interview mit Johanna Disselhoff.

In dieser Interview-Reihe auf BusyMom geht es um die Krisenbewältigung von Unternehmerinnen und Müttern in Zeiten von Corona. Ich habe nach den erlebten Herausforderungen und Chancen, den Veränderungen in der Familie und im Business wie auch den erfahrenen Ressourcen gefragt. Spannende und bunte Beiträge sind dabei mit meinen faszinierenden Interview-Partnerinnen entstanden.

 

Heute stellt sich Johanna Disselhoff vor:

Kurze Vorstellung zu Dir, Deiner Familiensituation und Deinem Business

Mein Name ist Dr. Johanna Disselhoff, ich bin Psychologin und Hypnosetherapeutin und betreibe den Weiblich erfolgreich Podcast. In meiner Arbeit geht es immer darum, wie man die Kraft der Psyche nutzen kann, um sich besser zu fühlen, gesund zu werden und erfolgreich zu sein.

Seit eineinhalb Jahren bin ich Mama und habe bereits in der Schwangerschaft damit begonnen, mein Business komplett auf Online-Kurse und -Coachings umzustellen, was sich natürlich aktuell als sehr sinnvolle Entscheidung herausgestellt hat.

Wie hast Du bisher die Corona-Pandemie, den Lockdown und den Sommer 2020 erlebt?

Der erste Lockdown im März hat uns als Familie vor große Herausforderungen gestellt. Ich hatte zwei große Aufträge angenommen und eigentlich die Omas als Babysitter eingeplant. Da das dann nicht machbar war während des Lockdowns, haben mein Mann und ich ein Schichtsystem entwickelt und immer abwechselnd gearbeitet und auf das Baby aufgepasst. Das hat sehr gut funktioniert, aber war auch sehr anstrengend. Gleichzeitig war es eine völlig neue Erfahrung so auf uns gestellt zu sein und uns nur noch auf einen kleinen Kreis an sozialen Kontakten zu konzentrieren.

Welche Veränderungen und welche Herausforderungen hast Du als Mutter und als Unternehmerin erlebt?

Ich bin vor dem ersten Lockdown mit dem Baby in drei Krabbelgruppen wöchentlich gegangen, was das Baby total toll fand und mir total gut getan hat. Der Austausch mit den anderen Mamas hat mich immer sehr beruhigt und alle Fragen rund ums Baby konnte ich direkt klären. Wenn wir danach wieder zuhause ankamen, war das Baby ausgelastet und hat super geschlafen.

Als das dann alles wegfiel, stand ich erstmal vor der Herausforderung unseren Alltag neu zu organisieren und neue Beschäftigungen für uns zu finden. Das hat ein paar Wochen gedauert, bis wir eine neue Routine hatten und ist mir tatsächlich sehr schwer gefallen. Als Unternehmerin hingegen hatte ich direkt mit Beginn des Lockdowns einen vollen Terminkalender, einerseits im Bereich Business- und Karriere-Coaching und andererseits auch im Bereich Psychotherapie.

Welche Auswirkungen hatte die Corona-Pandemie bisher auf Dein Business?

Die Pandemie hat mich darin bestärkt, weiterhin auf Online-Angebote zu setzen und Wege zu finden, wie ich meine ursprüngliche 1:1 Arbeit mit Einzelklienten in Online-Programme übersetzen kann. Ich arbeite jetzt noch intensiver daran sichtbar zu werden.

Wie bist Du mit den Herausforderungen (beruflich und privat) umgegangen?

Ich habe die Positive Psychologie, mit der ich eigentlich schon seit Jahren arbeite, wieder neu für mich entdeckt und ganz viele Übungen daraus wieder in meinen Tagesablauf integriert. So ging es mir nach und nach besser und ich habe mittlerweile das Gefühl, dass ich aus mir heraus glücklich bin und sehr gestärkt aus der Corona-Krise hervor gehen kann.

Diese innere Transformation war nicht leicht und kostet mich auch immer noch tägliche Arbeit, aber ich fühle mich nicht mehr so überfordert und überlastet wie noch vor einigen Monaten.

Welche unternehmerischen Veränderungen hast Du aufgrund dessen getroffen?

Ich habe angefangen Online-Kurse anzubieten, um meine Zeit zu bündeln und effektiver zu arbeiten. Eigentlich hatte ich das schon länger geplant und mich schon eine Weile vor der Veröffentlichung meines ersten Online-Kurses gedrückt. Zu Beginn des ersten Lockdowns dachte ich dann „jetzt oder nie“ und bin einfach mit einem neuen Online-Programm raus gegangen, was ich dann während es schon lief, weiter entwickelt habe. So war das Eis gebrochen und ich habe mittlerweile schon 4 Online-Kurse gelauncht und liebe diese Arbeit.

Welche Unterstützung hast Du gefunden (Familie, Freunde, andere UnternehmerInnen, Netzwerk, Mentor, Coach …)?

Ich habe gemerkt, dass sich Beziehungen zu Freunden teilweise stark vertieft haben. Das tut mir sehr gut. Und wir werden sehr von den Omas und Opas unterstützt. Für meine berufliche Weiterentwicklung habe ich mir eine Coachin gesucht, die mir dabei hilft, ein klareres Geschäftsmodell zu entwickeln und mich auf meine Kernthemen zu fokussieren. Das mache ich aber eigentlich schon seit Beginn meiner Selbstständigkeit vor 4 Jahren. Einmal im Jahr investiere ich in einen Online-Kurs oder ein Coaching, was mich beruflich weiterbringt.

Welche eigenen Ressourcen hast Du für Dich oder Ihr für Euch als Familie entdeckt?

Wir haben uns seit dem ersten Lockdown viele Methoden überlegt, wie wir das Kind beschäftigen können und auch als Familie Spaß haben. Wir haben zum Beispiel bestimmte Spielsachen nur in einem festen Raum. So bleiben die Sachen spannend und ich kann auch mal 20 Minuten am Schreibtisch sitzen und arbeiten. Für mich persönlich nutze ich täglich Selbsthypnose und Übungen aus der Positiven Psychologie. So sorge ich dafür, dass es mir gut geht und ich belastbar bin.

Was hast Du bisher aus der Pandemie gelernt? Was nimmst Du in Puncto Krisenbewältigung mit für die Zukunft als Mutter und als Unternehmerin?

Ich habe gemerkt, dass ich sehr anpassungsfähig bin und mit vielen Situationen klarkommen kann. Ich habe aber auch gemerkt, wie wichtig mir bestimmte Rituale sind, die jetzt nicht mehr funktionieren. Mittlerweile habe ich aber das Gefühl, dass mich die Pandemie persönlich sehr gestärkt hat. Ich war gezwungen mich weiterzuentwickeln, stressresistenter zu werden und effektiver zu Arbeiten und das erlebe ich als echten Gewinn.

 

Johanna Disselhoff findest Du hier auf folgenden Kanälen:

 

Ihre Website: Dr. Johanna Disselhoff

Ihr Instagram-Account: Johanna Disselhoff

Ihr Facebook-Account: Johanna Disselhoff

Ihr LinkedIn-Account: Johanna Disselhoff

Ihr Xing-Account: Johanna Disselhoff

 

 

Auf Instagram findet am Mittwoch 09.12.2020, um 20.00 Uhr ein Live-Interview mit Johanna Disselhoff und mir statt. Ich freue mich, wenn Du mit dabei bist, hier kannst Du Dich direkt in mein Live auf Instagram bei sabinemachowski.busymom einschalten!

 

Hier über den Link gelangst Du direkt zum Interview mit Johanna auf Instagram (BusyMom).

Es enthält soviel Coaching-Tipps für Dich für den Umgang mit Herausforderungen und der aktuellen Krise, wie Du Dich trotz der Pandemie gut fühlen kannst und vieles mehr aus der Schatzkiste der Hypnotherapie, positiven Psychologie und systemischen Beratung!

 

Liebe Johanna,

danke für Deine Teilnahme an meiner Interview-Reihe und den persönlichen Einblick!

 

P.S.: Hast Du Fragen an Johanna oder mich zu dem schriftlichen oder persönlichen Interview? Gerne in den Kommentaren oder via E-Mail schreiben!

P.P.S.: Trag Dich doch am besten direkt für meinen Newsletter ein, dann erhältst Du jede Woche einen kurzen Reminder mit dem bevorstehenden Live-Interview und dem Termin sowie eine kurze Zusammenfassung zum vergangenen Interview (und auch ganz andere Impulse!

 

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